Frankfurter Kollegium

Definierte Arbeitsprozesse im Frankfurter Kollegium

Zunächst definieren wir Transparenz für uns, für das Kollegium. Dieser Definition wollen wir auf der Stelle und für die Zukunft gerecht werden.

Aktuell arbeiten wir an einem umfangreicheren Grundsatzpapier zum Thema Transparenz. Vorab ist es uns wichtig, dass die Grundlage und das Regelwerk für eine Mitarbeit im Kollegium für alle nachvollziehbar bekannt gemacht ist.

Unser Verständnis des Begriffs ‚Transparenz‘:

Transparenz bedeutet für uns die Nachvollziehbarkeit des Handelns von Politik und des Zustandekommens politischer Entscheidungen von außen.

Grenzen, bezogen auf die Art des Umganges miteinander, sind dort zu ziehen, wo entweder gesetzliche Bestimmungen oder Rechte unserer Mitmenschen – oder von ihnen selbst gesetzte Grenzen – verletzt werden. Es geht uns nicht darum, dass jeder jederzeit alles von seinen Mitmenschen wissen soll, sondern dass, im ebenbürtigen Miteinander, innerhalb zu akzeptierender Grenzen offen und wahrheitsgemäß kommuniziert wird. Nicht der gläserne Mensch ist erstrebenswert, sondern der erkennbare. Demnach ist Transparenz ist kein Wert im ethischen Sinne, sondern vielmehr ein Instrument bzw. eine Handlungsrichtlinie im Zusammenhang des fairem Umganges und Wettbewerbs von Menschen im politischen Raum.

Arbeitsprozesse im Frankfurter Kollegium

Im Folgenden stellen wir dar, wie die Arbeitsprozesse im Frankfurter Kollegium ablaufen:

Wir haben unterschiedliche Mailinglisten zur Kommunikation:
1.) Eine interne geschlossene ML nur für Mitglieder sowie administrative Listen für Vorstand und Aufnahmekreis
2.) Eine offene ML für Mitglieder und alle Interessenten
3.) Grundsätzlich für alle (außerhalb des Kollegiums) offene MLs mit dazugehörigen Pads und Mumbleräumen für die Diskussion zu den einzelnen Themen

Jede Arbeitsgruppe bzw. der Initiator entscheidet selbstständig über etwaige Einschränkung der Öffentlichkeit, wenn die freie Kommunikation behindert wird. Gleiches gilt für die Teilnehmer der Gruppe. Der Vorstand hat hierauf keinen Einfluss, entscheidend ist die vernünftige und ergebnisorientierte Kommunikation in der jeweiligen Gruppe.

Es gibt drei Stufen der Transparenz und Teilnahme in Arbeitsgruppen des Frankfurter Kollegiums
1.) Lesen und beitragen
2.) Nur Lesen
3.) Komplett geschlossen

An den offenen Mumblesitzungen kann jeder teilnehmen. Hinsichtlich Störungen der Kommunikation nach dem Verhaltenskodex wird analog den moderierten Mailinglisten und Mumblesitzungen in der Piratenpartei verfahren. Entsprechendes gilt für die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen.

Wenn durch solche Prozesse ein Positionspapier erarbeitet worden ist, wird folgendermaßen verfahren:
1.) Das Positionspapier wird auf unserer Webpage veröffentlicht
2.) Wir tragen unsere Ergebnisse auf die MLs der Piratenpartei. Damit wollen wir den öffentlichen Diskurs anregen und Inhalte gemeinschaftlich weiterentwickeln. Wünschenswert und angestrebt ist, nach Möglichkeit mehrheitsfähige Anträge mit ausreichender Vorlaufzeit vor Parteitagen zu ermöglichen.
3.) Der Entwicklungsprozess zu dem Positionspapier wird transparent gemacht im Sinne der Definition. (s.o.) Das Pad, in dem alles erarbeitet wurde, wird read only öffentlich gestellt.

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